Heilkunde
Heilkundliche Behandlungen umfassen eigenständige Diagnostik und Therapien, z. B. naturheilkundliche Verfahren, Injektionen, Medikamente oder Beratung. Sie ist flexibel einsetzbar und kann ergänzend zu Osteopathie oder Physiotherapie zur Unterstützung der Gesundheit genutzt werden.
Unsere Heilkunde setzt auf sanfte, ganzheitliche Methoden, um Körper und Geist in Balance zu bringen. Dabei berücksichtigen wir sowohl chronische Beschwerden wie Migräne, Verdauungsprobleme oder Fibromyalgie als auch die Unterstützung nach akuten Verletzungen und in der präventiven Gesundheitsförderung.
In Kombination mit Osteopathie und Physiotherapie behandeln wir Blockaden, fördern Beweglichkeit und stärken Ihre Selbstheilungskräfte. So können wir Beschwerden effektiv lindern und Ihr Wohlbefinden nachhaltig steigern.
Unsere Heilkunde richtet sich an alle, die eine natürliche, individuell zugeschnittene Unterstützung ihrer Gesundheit wünschen.
Mehr zu unseren ergänzenden Therapien:
Integrative Ernährung & Mikronährstoffmedizin
Wenn Beschwerden länger bestehen oder immer wieder auftreten, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Ernährung und die individuelle Verträglichkeit. Gemeinsam schauen wir, welche Lebensmittel vertragen werden, was Beschwerden möglicherweise verstärkt und ob es Hinweise auf einen erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen gibt. Daraus entstehen individuelle Empfehlungen, die zum Menschen und zum jeweiligen Beschwerdebild passen.
IgG-assoziierte Nahrungsmittelunverträglichkeiten – Diagnostik mit Allergo-Screen®
Unser Körper bildet ganz natürlich IgG-Antikörper gegen Lebensmittel. Das ist zunächst normal und hat bei gesunden Menschen keine krankmachende Bedeutung.
Deutlich erhöhte nahrungsmittelspezifische IgG-Werte können jedoch darauf hinweisen, dass der Körper verstärkt mit Nahrungsmittelproteinen in Kontakt kommt. Dies kann insbesondere bei einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmbarriere („Leaky Gut“) auftreten. Dadurch können mehr, teilweise unverdaute Nahrungsmittelbestandteile in die Blutbahn gelangen.
Eine gestörte Darmbarriere kann unter anderem durch Darminfektionen, Veränderungen der Darmflora, Medikamente, bestimmte Nahrungsmittel oder Umweltschadstoffe begünstigt werden.
Erhöhte nahrungsmittelspezifische IgG-Werte finden sich daher beispielsweise häufiger bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Auch bei einem länger bestehenden, weniger offensichtlichen Entzündungsgeschehen („Silent Inflammation“), etwa beim Reizdarm-Syndrom, metabolischen Syndrom (Adipositas) oder bei Depressionen, können sie auftreten.
Der Nachweis nahrungsmittelspezifischer IgG-Antikörper kann individuelle Reaktionsmuster sichtbar machen und Hinweise darauf geben, welche Lebensmittel möglicherweise nicht gut vertragen werden und gezielt vermieden werden können.
Wie kann sich eine IgG- assoziierte Nahrungsmittelunverträglichkeit bemerkbar machen?
Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Durchfall, Blähungen, Reizdarm-Syndrom)
Hauterkrankungen (z. B. Schuppenflechte, Ekzeme)
Kopfschmerzen und Migräne
Müdigkeit und Erschöpfung
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
Depressive Beschwerden und Erschöpfungssyndrom
Übergewicht und Typ-2-Diabetes
Herz-Kreislauf-Erkrankungen


